In der Stadt Frechen, die westlich an Köln grenzt, fand erstmals ein Deutsch-Holländischer Stoffmarkt statt. Viele Hobbynäher und -näherinnen nutzten das reichhaltige Angebot, um sich zu informieren, aber auch um neue Stoffe und Zubehör zu erwerben.

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Stoffmarkt vor der Kulisse des alten Frechener Rathauses. Der Andrang ist um 11 Uhr noch mäßig.

Seit vielen Jahren haben Stoffmärkte in den niederländischen Städten Maastricht oder Venlo Tradition. Aber auch in verschiedenen deutschen Orten findet fast jedes Wochenende ein Stoffmarkt statt, wo holländische Händler und auch Aussteller aus der Region farbenfrohe Stoffe für Kleidung und Innenraumgestaltung sowie reichhaltiges Zubehör anbieten. So waren auch in Frechen rund um das alte Rathaus viele Stände mit interessanten Angeboten aufgebaut.

Es lohnte sich, früh aufzustehen und gleich zur Eröffnung des Deutsch-Holländischen Stoffmarktes vor Ort zu sein. Der Andrang war zu diesem Zeitpunkt noch gering und es bestand die Möglichkeit, in Ruhe und ohne Gedränge Stoffe anzuschauen, anzufühlen und auszusuchen. Schon 1 1/2 Stunden später war es wesentlich voller und die Kunden mussten teilweise lange warten, ehe sie mal einen Platz in der vorderen Reihe an einem der vielen Stände ergattern konnten. Besonders an den Wühltischen mit Stoffcoupons (vom Ballen abgeschnittene Stoffstücke von 1 bis 2 Metern), die zu einem Festpreis angeboten wurden, herrschte großes Gedränge.

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Die angebotenen Stoffcoupons sind gefragt. Dementsprechend ist der Andrang dort hoch.

Viele Händler präsentierten ihre Jersey-, Baumwoll-, Fleece-, Walkstoffe etc. sehr dekorativ.

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Stoffe nach Farben sortiert.
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Kinderkleidung als Nähbeispiele

An einigen Ständen hatten die Händler hübsche Musterkleidungsstücke aus den von ihnen angebotenen Stoffen ausgestellt.  So mancher Kunde ließ sich hiervon inspirieren und kaufte nicht nur den Stoff, sondern auch gleich das entsprechende Schnittmuster.

Bei einem Nähmaschinenhersteller aus der Schweiz konnten sich die Hobbynäher über einfache bis hochwertige Nähmaschinen, Overlockmaschinen und Stickmaschinen informieren. Wer an der Verlosung einer niegelnagelneuen Nähmaschine teilnehmen wollte, musste nur an der richtigen Stelle ein Kreuz machen. Gefragt wurde, wie lange es die Firma schon gibt. Da groß auf den Prospekten draufstand, dass die Firma ihr 75. Jubiläum feiert, war das nicht besonders schwer.

An verschiedenen Ständen wurden Webbänder in unterschiedlichen Farben, uni oder hübsch gemustert, Schräg- und Gummibänder, aber auch Spitzenreißverschlüsse angeboten.

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Bänder, so weit das Auge reicht

Zudem fand der Hobbynäher ein reichhaltiges Angebot an weiterem Zubehör, angefangen von Garnen, Scheren, Nadeln, Vlieseline, Reißverschlüssen am laufenden Meter, Knöpfe und vieles mehr.

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Nicht nur Stoffe, auch Zubehör ist gefragt

Einige ganz erfahrene Stoffmarkt-Besucher hatten wohlweislich einen Einkaufstrolley mitgebracht, denn Stoffe können ganz schön schwer werden. Andere trugen ihre Ausbeute in Plastiktüten mit dem Stoffmarkt-Logo drauf heim.

Auch wenn das Wetter nicht die ganze Zeit über trocken war: Der erste Deutsch-Holländische Stoffmarkt war ein Publikumsmagnet für Besucher aus dem gesamten Rhein-Erft-Kreis sowie aus der Domstadt. Mit dazu beigetragen hat sicher die schöne Atmosphäre unter den großen Bäumen auf dem Rathausplatz und vor der Kulisse des alten Frechener Rathauses. Wir hoffen, dass weitere Stoffmärkte in Frechen folgen werden.

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Schöne Kulisse vor alten Häusern

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Hier findest du Termine zu den Deutsch-Holländischen Stoffmärkten in deiner Umgebung[/alert]

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