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Alles kostenlos? Was denkst du zum Thema?

Was soll ich nur stricken?
Umfrage: Wie geht es dir heute?

Wer im Internet nach Anleitungen sucht, erwartet diese oft kostenlos. Tatsächlich entwickelte sich das stetig wachsende World Wide Web nicht nur im Handarbeitsbereich zu einem Mekka der kostenlosen Inhalte. Das könnten uns aber schon bald zum Verhängnis werden. Warum ist das so?

Würdest du beim Bäcker die kostenlosen Brötchen nehmen, auch wenn sie schlechter sind?

Kostenlose Anleitungen / Inhalte als Strategie

Bereits seit Anfang 2013 gilt der Internetzugang als ein anerkanntes Grundrecht. Das Internet und der Zugriff auf seine vielfältigen Inhalte ist von zentraler Bedeutung für die Lebenshaltung. Wir googlen alles. Wir laden alles. Wir erwarten alles. Kostenlos.

Anders als bei einem physischen Produkt wie einer CD oder einer Zeitung, die wir kaufen, können digitale Inhalte uneingeschränkt repliziert werden. Dennoch steckt in jedem digitalen Produkt – genauso wie in diesem Text – viel Zeit, Arbeit und Wissen. Mit welchem Interessen sollte jemand seine Inhalte kostenlos anbieten?

Mit dem Internet Geld verdienen

Die Ersteller digitaler Inhalte verfolgen natürlich eine Strategie: Bei YouTubern ist die Aufmerksamkeit auf die eigene Person natürlich eine mögliche Absicht. Genauso wie Autoren von Blogs finanzierten YouTuber bis vor ein paar Jahren ihre Arbeit durch fremde Werbebanner.

Wer durch seine Inhalte eine große Masse begeistert und so eine Reichweite aufbaut, konnte als Influencer für Produkte und Marken zusätzlich wichtige Einnahmen generieren. Doch nun entwickelt sich ein Problem.

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Hilfe, das Internet ist eine Zwickmühle

Seit einiger Zeit befinden sich die Ersteller von Inhalten in einer Zwickmühle. Viele kostenlose Anleitungen, kostenlose Backrezepte und wertvolle Informationen buhlen um die vorderen Plätze im Suchmaschinenranking. Zu jeder Frage gibt es unzählige Antworten. Nicht nur, dass es bereits zu viele Inhalte gibt, die gefunden werden wollen, sondern Google teilt seine Einnahmen nicht mehr ganz so fair mit den Publishern.

Micro-Influencer-Marketing

Unternehmen setzen nicht mehr auf die großen Influencer, die neben dem Produkt auch ein notwendiges Entgelt für ihre Arbeit bekamen. Unternehmen setzen auf Mikro-Influencer-Marketing: Viele kleine Influencer auf Instagram, YouTube und Blogs werden mit kostenlosen Produkten beglückt, die diese in der Hoffnung nach dem ganz großen Ruhm mit maximalem Einsatz bewerben.

Du zahlst für diese Inhalte – irgendwie!

Es wird eine Veränderung geben. Nutzer werden in Zukunft nicht mehr bereit sein, ihre Inhalte kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Plattformen wie Patreon ermöglichen die finanzielle Unterstützung deiner Lieblingsplattformen / -autoren.

Eine Umfrage zum Thema kostenlose Anleitung / Inhalte:

Im folgenden Teil bist du gefragt: Wie denkst du, wird sich das Internet verändern? Die Antworten sind anonym und werden nur statistisch erfasst.

  • Bin ich bereit für gute Inhalte im Internet Geld auszugeben?

    • Ja
    • nein
  • Mir ist Qualität nicht so wichtig, Hauptsache es ist kostenlos.

    • Stimme zu
    • Stimme nicht zu

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Neuling

Geschrieben von Mark

Wohnt in Hamburg. Stammt aus Köln, absolvierte dort sein Designstudium. Hatte die Idee zu sockshype 2010, als er täglich zur einer Werbeagentur nach Düsseldorf pendelte. Gründete mit Marit 2016 Makema.de.

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