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Schwesterherz im Interview

Schwesterherz im Interview

Laura (Schwesterherz), Elli (Lockenkind), Nadine (Fusselline) und Maira (selbstgenähtes von Mairao) sind vier junge Bloggerinnen mit einer gemeinsamen Leidenschaft:  Sie nähen. Alters- und Generationenunterschiede sind beim Nähen eigentlich nicht so wichtig. Aber dennoch haben junge Frauen, zwischen 17 und 20, gewiss ihre eigenen Themen und so ist es nicht verwunderlich, dass diese Vier – obwohl sie aus unterschiedlichen Orten in Deutschland kommen – auch schon mal gemeinsam nähen und dabei ganz viel Spaß haben.  In unserer Interview-Reihe möchten wir euch die sympathischen Mädels vorstellen.

Unsere erste Interviewpartnerin war Elli, alias Lockenkind:

Lockenkind im Interview

 

Jetzt ist Laura, Schwesterherz an der Reihe:

Laura, deine Projekte sind tolle Inspirationen, die wirklich tragbar sind (z. B. Basic-Hose, Sommerkleid). Bist du schonmal darauf angesprochen worden, wo du das gekauft hast?

Ich werde allgemein nicht oft gefragt, wo ich meine Klamotten gekauft habe. Und die Menschen, die es tun, wissen, dass ich mir einiges auch selbst nähe. Daher werde ich eher gezielt gefragt, ob dieses oder jenes Kleidungsstück selbst gemacht ist.

Laura Schwesterherz im Interview
Laura mit genähtem Streifenpullover

Du probierst gern neue Dinge aus und nimmst bei Probenähen teil. Was fasziniert dich dabei am meisten?

Mir macht es tatsächlich viel Spaß, Neues auszuprobieren und zu testen, wie so ein neues Schnittmuster passt und wie es aussieht.

Mit welchen Maschinen und Hilfsmitteln nähst du? Gibt es etwas, das in deinem Nährepertoire noch fehlt oder womit du schon lange liebäugelst?

Ich habe eine Janome MEMORY CRAFT 5200 damit nähe ich das Allermeiste. Außerdem habe ich eine Overlockmaschine von W6, die 454D. Ich liebe meine Schneidematte, den Rollschneider, eine gute Stoffschere und auf Wonderclips würde ich auch nicht verzichten wollen.

Klar, ich träume von einer Cover-Maschine oder einem Plotter, was ich aber auch wirklich vermisse ist eine Schneiderkreide, die richtig gut funktioniert. 😉

Schwesterherz an der Overlock Schwesterherz im Interview
Laura an der Overlock-Maschine

Du schreibst in einem deiner Beiträge, dass du beim Stoff-Shoppen immer schon genau im Kopf hast, was du aus dem Stoff nähen wirst. Was ist dein nächstes Projekt?

Ich möchte mir als nächstes ein Kleid nähen. Ein bisschen chick, aber trotzdem alltagstauglich und man soll es natürlich im Winter tragen können.

Du liebst Details und kleine, schöne Sprüche, die du wunderbar fotografierst. Hast du zum Fotografieren sowohl technische Tipps, als auch gestalterische Tipps für Leser, die auch gerne ihre Produkte in Szene setzen wollen?

Ohje, ich tue mich, ganz ehrlich gesagt, nicht immer leicht, alles ansprechend in Szene zu setzten. Ich schaue mir größtenteils bei anderen Bloggern ihre Bildkompositionen ab und versuche sie dann auf meine Bedürfnisse anzupassen. Da ich keinen großen Fundus an Props habe oder ein Studio, versuche ich eben mit dem, was ich bei uns zu Hause so finden kann, kreativ zu werden.

Technische Tips habe ich eigentlich keine. Ich finde es wichtig, dass die Bilder hell genug sind, dafür ist eine längere Belichtungszeit oder eine große Blende wichtig. Ansonsten heißt es auch hier einfach ausprobieren.

Schwesterherz im Interview
Laura liebt inspirierende Sprüche

Was hältst du von selbstgenähten Klamotten bei Männern?

Wenn es zum Stil des Mannes passt, finde ich das wunderbar.

Welche Veranstaltungen und Messen in Bezug auf Stoffe und Nähen planst du dieses Jahr zu besuchen?

Konkret geplant ist noch nichts. Mein Abitur will geschrieben werden, da muss ich schauen, wie es zeitlich passt und auch was ich danach mache.

Schwesterherz im InterviewZunächst hast du selber nur Blogger verfolgt, um dann einen eigenen Blog zu veröffentlichen. Aus der digitalen Welt des Bloggens entstehen reale Freundschaften für die man ein paar hundert Kilometer auf sich nimmt, um sich zu treffen. Welche Gedanken hast du, wenn du an deine ersten Treffen mit Nadien, Meira und Elli denkst?

Ich denke vor allem an eine wunderbar schöne, lustige, vertraute und entspannte Atmosphäre. Es war toll zu sehen, wie schnell wir uns so gut verstanden und die Zeit zusammen genießen konnten.

Gibt es ein Näh-Revival 2017 wie bei Fusselline?

Wenn wir es schaffen einen Termin im Sommer zu finden, der bei allen passt, ganz bestimmt!

Schwesterherz im Interview

Besuche Lauras Blog

http://schwesterheerz.blogspot.de

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Geschrieben von Mark

Wohnt in Hamburg. Stammt aus Köln, absolvierte dort sein Designstudium. Hatte die Idee zu sockshype 2010, als er täglich zur einer Werbeagentur nach Düsseldorf pendelte.

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