Sockenstricken lernen

Sockenstricken, eine Königsdisziplin?

Du kannst tolle Pullover, Tücher und Loops stricken, doch an Socken hast du dich noch nie richtig herangetraut? Viele erzählen, die Ferse sei so schwierig und kompliziert zu arbeiten. Vielleicht hast du ja auch das Sockenstricken schon einmal angefangen und verzweifelt Nadeln und Wolle in den Korb mit den UFOs (den unfertigen Objekten) gepackt. Das kann sich jetzt ändern.” So hatte ich 2019 unseren ersten sockshype-Sockenstricken-Knit-Along  angekündigt. Daraufhin schrieb mir eine Strickerin die Nachricht, das sei eine ganz tolle Idee, denn das Sockenstricken sei die Königsdiziplin beim Stricken. Man könne dabei so viel lernen. Diese Worte sind mir nicht aus dem Kopf gegangen.

Schon in einer klassischen Stino (Stinknormale Socke) ohne großes Muster steckt so viel Stricktechnik drin. Das Stricken in Runden, meist mir vier Nadeln, verkürzte Reihen mit Doppelmaschen, Maschen aus der Fersenwand aufnehmen, Maschen zusammenstricken – mal nach rechts, mal nach links geneigt – und vieles mehr.

Der Begriff Königsdisziplin wird beim Sockenstricken sicherlich völlig zu Recht verwendet.

Barbara, Autorin und liebt das Sockenstricken
sockshypeSockenstricken-KAL - Socken
Zwei Paar Stinos – mal unifarben, mal mit Verlaufsgarn

Sockenstricken, die klassischen Stinos

Die klassischen Stinos, die durch wundervolle Garne – bunte Verlaufsgarne oder unifarbene Garne –  ihr schönes Aussehen erhalten, sind tolle Projekte, die nicht viel Konzentration bedürfen. Da sie nicht so groß sind, wie Tücher oder Pullis, können sie bequem überall gestrickt werden – ob im Zug, auf dem Weg zur Arbeit oder in der Mittagspause. Dabei sind auch Unterhaltungen mit anderen Personen nicht störend. Abends oder am Wochenende wachsen die Socken auch beim Fernsehen.

Natürlich steht auch der Workshop zum Sockenstrickenlernen weiterhin im Make Ma-Shop zur Verfügung:

Strickwissen erweitern durch Sockenstricken

Doch das Sockenstricken bietet noch viel mehr Strickwissen. Wie du deine Strickkenntnisse erweitern kannst, zeige ich dir bei meinen Sockendesigns A – X, von den AnesaSocks bis hin zu den XenieSocks. Denn in den einzelnen Anleitungen verwende ich stets besondere Stricktechniken. Lerning-by-doing ist hier die Devise. Die kostenlosen Anleitungen gibt es auf sockshype. Die Links dazu findest du jeweils bei den einzelnen Sockendesigns, die ich nachfolgend aufführe.

Mir ist es wichtig, dass viele Strickerinnen und Stricker beim Stricken der jeweiligen Socken gut zurecht kommen. Aus diesem Grunde sind meine Anleitungen alle immer sehr ausführlich beschrieben, haben u. U. auch kleine Exkurse und sind reich bebildert. Wer ungern nach der Anleitung auf dem Tablet oder dem PC strickt, für den gibt es gegen eine kleine Gebühr eine ausführliche Anleitung zum Ausdrucken (E-Books). Hiermit bist du netzunabhängig und kannst dir auch ganz praktisch Notizen machen. Die E-Books sind bei den jeweiligen Sockenanleitungen verlinkt.

Bei den Socken gibt es solche, die vom Bündchen hin zur Spitze gestrickt werden – sogenannte Top-Down-Socken und die Toe-Up-Socken, die an der Spitze beginnen.


Die coolen AnesaSocks

Top-Down-Socken

Socken Anesa
Gemütliche AnesaSocks

Schon der obere Bündchenrand der coolen AnesaSocks wird mit einer anderen Farbe gestrickt als das gesamte Bündchen. Effektvolle, einfach zu strickende Hebemaschenmuster in drei verschiedenen Farben zieren den Schaft. Die Ferse ist eine Herzchenferse. Ihre raffinierte Stricktechnik sorgt für eine gute Passform.  Die AnesaSocks endet mit der klassische Bandspitze in der gleichen Farbe wie Bündchen und Ferse.


Die BeritSocks – die Bogensocke

Top-Down-Socken

BeritSocks: Die Knötchen können hier besonders gut gesehen werden.
BeritSocks: Die Knötchen können hier besonders gut gesehen werden.

Die BeritSocks ist ein ganz besonderes Sockenpaar. Zum einen läuft über den Schaft und den Oberfuß ein Rippenmuster mit kleinen Knötchen und einem leichten Lochmuster. Zum anderen besticht ein Bogen, der von der Sohle des Fußes durch gleichmäßige Zu- und Abnahmen bis auf die Sockenoberseite geführt wird, die Socke.


Die CajaSocks mit nachträglich eingestrickter Ferse

Top-Down-Socken

Ausgefallene Socken stricken mit Bubblemuster
Ausgefallene Socken stricken mit Bubblemuster

Die CajaSocks werden vom Bündchen zur Spitze gestrickt. Dabei wird die Socke erst als Schlauch – ganz ohne Ferse – gearbeitet. An der Stelle, an der die Ferse später eingearbeitet werden soll, wird ein Hilfsfaden in einer anderen Farbe eingezogen. Später werden aus den Maschen ober- und unterhalb des Hilfsfadens die Maschen für die Ferse aufgenommen. Jetzt kann die nachträglich eingestrickte Ferse gearbeitet werden und ganz praktisch – das ist nämlich eine Bandspitze. Da dem Garn eine Rolle mit Beilaufgarn beigefügt war, habe ich damit die Ferse verstärkt.

Laune macht das Stricken des Musters an Schaft und Oberfuß, das zweifarbige Bubble- oder Ballonmuster. Es entsteht ganz einfach durch tiefergestochene Maschen.

Die Fußsohle wird aus einem Wechsel von glatt rechten Maschen und Hebemaschen gestrickt. Auf der Innenseite werden Streifen mit den Hebemaschen ein wenig dicker als die glatt rechten Streifen und haben dadurch eine leichte Massagewirkung.

Gestrickt werden die CajaSocks hier mit den addiCrazyTrios . Das sind drei kleine Rundstricknadeln. Auf zweien werden die Maschen der Socke verteilt. Mit der dritten werden die Maschen abgestrickt. Es sind aber auch andere Nadeln möglich, wie die Rundstricknadel, die Neko Bambus Flex oder auch das Nadelspiel.


Die DisaSocks – Overknee Kniestrümpfe

Toe-Up-Socken

Overknee Strümpfe stricken »DISA« mit der Strickanleitung

Overknees sind Kniestrümpfe, die bis über das Knie gehen. Sie können im Winter gut zu kurzen Hosen oder Miniröcken getragen werden. Die DisaSocks sind Toe Up Socks und werden von der Spitze hoch bis zum Bündchen am Knie gestrickt. Dabei wird am Übergang vom Fuß zur Ferse ein dekorativer Zwickel aus linken Maschen gearbeitet, der für eine perfekte Passform sorgt. Das Bein wird glatt rechts gearbeitet. Nur an der Rückseite wird ein Streifen mit einem zarten Böhnchenmuster gestrickt. Damit die Overknees auch an der Wade, dem Knie und dem Oberschenkel passen, müssen entsprechende Zunahmen erfolgen.


Die ElisSocks mit einem zauberhaften Rippenmuster

Top-Down-Socken

ElisSocks

Nachdem die zuvor gezeigten Socken Damen- oder Mädchensocken sind, dürfen die ElisSocks mit dem zauberhaften durchkreuztem Rippenmuster auch an Männerfüße. Die ElisSocks beginnen mit Kreuzanschlag mit doppeltem Daumenfaden. Nach dem Schaft folgt die Käppchenferse. Sie kann entweder in der gleichen Farbe wie der Schaft oder aber in einer zweiten Farbe gestrickt werden. Für jede Variante gibt es eine explizite Strickanleitung. Besonders hübsch sieht die Schleudersternspitze aus, die ebenfalls weiter in der Fußfarbe, aber auch in einer separten Farbe gestrickt werden kann. Diese Spitze hat den Vorteil, dass sie sehr strapazierfähig ist.


FinnSocks – die Hebemaschenmuster können variieren

Top-Down-Socken

FinnSocks passen farblich wunderbar in den Herbst

Die Finnsocks sehen aus, als wären sie mit dem gerade beliebten Jacquardmuster gestrickt. Das ist nicht der Fall und kommt all denjenigen, die nicht mit zwei Farben gleichzeitig stricken mögen, sehr entgegen. Das Muster am Fuß ist ganz einfach ein Hebemaschenmuster und zwar in drei Teilen. Je nach Sockengröße können die einzelnen Teile kombiniert werden. So können die FinnSocks in den Größen 22/23 bis 46/47 gestrickt werden und zwar für Kinder, Frauen und Männer.

Für die FinnSocks habe ich als Nadel die Neko Bambus Flex genutzt. Statt wie bei einem Nadelspiel mit fünf Nadeln gibt es bei diesem Strickspiel nur drei Nadeln. Jede besteht jeweils aus zwei Bambusspitzen, die mit einer elastischen Kunststoffverbindung mit Memory-Effekt zusammengesetzt sind. Auf zwei Nadeln werden die Maschen verteilt. Mit der dritten werden die Maschen abgestrickt.


GretaSocks werden parallel gestrickt

Toe-Up-Socken

GretaSocks Titelbild

Sommerliche Damen-Füßlinge sind die GretaSocks. Gestrickt werden sie aus einem speziellen Baumwoll-Sockengarn Toe Up, also von der Spitze bis hin zur Mausezähnchen-Kante. Für die Sneaker-Socken mit dem zarten Ajourmuster habe ich eine Rundstricknadel verwendet und gleich zwei Socken parallel gestrickt. Praktisch, nicht war? Denn wer mag schon den zweiten Socken stricken, wenn der erste erst einmal fertig ist? Das kann mit dieser Strickweise wunderbar umgangen werden.


HelgeSocks – für superschöne Resteverwertung

Top-Down-Socken

HelgeSocks - Streifensocken mit Hebemaschenmuster stricken

Die HelgeSocks haben zahlreiche Stricker im Rahmen des zweiten sockshype-Sockenstricken-Knit-Along gestrickt.

Bei diesem Sockendesign gibt es vielfältige Möglichkeiten, Farben und Garne zu kombinieren. Meist bleibt von einem 100-g-Knäuel beim Sockenstricken noch ein Rest übrig. Da bei den HelgeSocks für die einzelnen Farben nur geringe Mengen benötigt werden, können hier gut zueinander passende Reste verwendet werden. Die HelgeSocks sind im eigentlichen Sinne Streifensocken. Alle zwei Reihen wechselt die unifarbene Hauptfarbe mit einer oder mehreren anderen Farben. Am Schaft und auf dem Oberfuß werden aus der Hauptfarbe Hebemaschen gebildet, die in der ersten Reihe des nächsten Hauptfarbenstreifens mit den Nachbarmaschen mal nach rechts und mal nach links verzopft werden.

Die Ferse der HelgeSocks ist die Shadow-Wrap-Ferse, eine einfach zu strickende Bumerangferse.  Sie passt gut zur HelgeSocks, weil hier keine Dehnungsreihen eingearbeitet werden müssen. Beim Stricken der Shadow Wraps entstehen keine Löcher, wie sie schon mal bei der Bumerangferse passieren. Als Spitze habe ich mich für die Bandspitze entschieden. Sowohl bei der Ferse als auch bei der Spitze sind aber auch andere Varianten möglich.


ImmiSocks – zauberhafte Socken mit Zopfmusterstreifen in Intarsientechnik

Top-Down-Socken

ImmiSocks mit versetzt gestricktem Zopfmusterstreifen

Die ImmiSocks sind zauberhafte Socken mit einem Zopfmusterstreifen an den Sockenaußenseiten. Gestrickt werden sie mit der Intarsientechnik. Sie wird angewendet, wenn in einem Strickstück verschiedenfarbige Flächen gestrickt werden. Für jede Farbfläche benötigt man ein separates Wollknäuel. Erfolgt ein Farbwechsel, müssen die einzelnen Flächen miteinander verbunden werden. Damit dies auch in Runden gelingt, ist es erforderlich, in Hin- und Rückreihen zu arbeiten.

Zudem hat die ImmiSocks am oberen Bündchenrand einen zarten Streifen in der Farbe des Zopfmusterstreifens. Die Ferse wird mit Shadow Wraps gearbeitet und die Spitze ziert die Schleudersternspitze.


JanneSocks – die farbenfrohen Streifensocken mit den vielfältigen Möglichkeiten

Top-Down-Socken

Streifen stricken ohne Treppchen bei den JanneSocks
Die JanneSocke gestrickt mit Streifen ohne Treppchen

Die JanneSocks beginnen oben mit einem doppelten Bündchen, gestrickt mit dem provisorischen Maschenanschlag. Am Schaft folgen zunächst ein farbenfroher Part mit Streifen im Jacquardmuster, im Anschluss breitere Streifen aus zwei der drei Garnfarben. Die Ferse wird jetzt mit allen Farben wieder farbenfroh. Denn das im Schaft bereits gestrickte, bunte Jacquardmuster ziert auch die Fersenwand der Herzchenferse. Am Fuß werden die Streifen ganz schmal. Hier wechseln sich zwei unterschiedliche Garnfarben in jeder Runde ab. Bevor zum Abschluss die beliebte und immer wieder schöne Schleudersternspitze kommt, gibt es zur Vervollständigung noch einen Streifen Jacquardmuster.

Bei den JanneSocks kann der Stricker/die Strickerin kreativ sein. Nicht nur die Auswahl der unterschiedlichen Garne, sondern auch kleine Abwandlungen schaffen unzählige Variationen für die Streifensocken. So habe ich beispielsweise bei einem Paar JanneSocks die beiden Streifenmuster je Socke getauscht und habe ein ganz lustiges Paar erhalten.


KerstaSocks – Socken im lettischen Stil

Top-Down-Socken

Die KerstaSocks - Socken im lettischen Stil

Die KerstaSocks sind handgestrickte Socken im lettischen Stil. Sie bestechen durch ihr wunderschönes zweifarbiges Sternenmuster und die lettische Borte. Zudem gibt es auf der Sohle ein hübsche Einstrickmuster. Die Ferse ist eine Shadow Wrap Ferse mit kurzer Fersenwand, die über einen Spickel der Ferse mehr Weite gibt. Zum Abschluss ziert eine Bandspitze mit abgerundeter Sockenspitze die besonderen Socken.

Das Sohlenmuster bei meinen KerstaSocks ist bei beiden Socken farblich unterschiedlich.
Das Sohlenmuster bei meinen KerstaSocks ist bei beiden Socken farblich unterschiedlich.

LovisSocks – Tolle Toe Up Socken mit Zopfmuster

Toe-Up-Socken

LovisSocks Toe Up Socken stricken

Die LovisSocks sind kuschelige Socken mit einem schönen, einfach zu strickenden Zopfmuster am Oberfuß und dem Schaft. Gearbeitet werden sie anders herum, also von der Spitze hoch bis zum Bündchen. Im Strickerjargon nennt man diese Technik Toe Up Socken stricken.

Weiter weisen die LovisSocks jeweils eine verstärkte Ferse auf. Die obere Bündchenkante ist wunderbar elastisch, weil hier die Technik Elastisches Abketten mit Umschlag angewendet wird.


MailaSocks – Toe Up Socken mit altem Lochmuster

Toe-Up-Socken

Maila Socks von Barbara
Die MailaSocks

Die MailaSocks beginnen, wie auch schon die LovisSocks, an der Spitze. Für diesen Start habe ich die Schleudersternspitze toe up entwickelt, für die mir die beliebte Spitzenform (top down) Pate stand. Die Toe Up Socken haben ein hübsches, altes Lochmuster, das ursprünglich aus dem Buch einer badischen Lehrfrau aus dem Jahr 1894 stammt. 

Des Weitern finden sich unter der Fußsohle Maschenzunahmen, die den Socken am Spann mehr Weite geben. Die Ferse hat eine Rundung aus verkürzten Maschen. Durch die anschließende Fersenwand werden die an der Sohle zugenommenen Maschen wieder reduziert.

Zum Abschluss gibt es ein Bündchen aus zwei rechts verschränkten und zwei linken Maschen, die zum Ende elastisch mit Umschlag abgekettet werden.


NelinaSocks – Sneakersocken mit Fersenlasche

Top-Down-Socken

NelinaSocks - Sneakersocken mit Fersenlasche - Titelbild

Die NelinaSocks sind Top Down-Socken ohne Sockenschaft. Sie beginnen mit einem provisorischen Maschenanschlag mit der Häkelnadel. Anschließend wird ein doppeltes Bündchen gestrickt, in das eine Fersenlasche mit verkürzten Reihen eingearbeitet wird. Auf der Bündchenvorderseite wird ein zartes Streifenmuster gearbeitet. Sobald beide Seiten des Bündchens beendet sind, werden die Maschen aus der Häkelkette am Anfang aufgenommen und mit der letzten Bündchenrunde zusammengestrickt.

Das Sockenmuster ist ein einfaches Muster aus rechten und linken Maschen. Nach wenigen Musterrunden beginnt auf der Sockenrückseite die Zunahmeferse. Sie gibt der Socke am Übergang vom kurzen Schaft zum Fuß Weite und sorgt für eine optimale Passform. Da Sneakersocken ja keinen Schaft haben, der ein mögliches Rutschen verhindert, ist die Auswahl der Ferse hier besonders wichtig.

Vor der Spitze, der beliebten Schleudersternspitze, wiederholt sich das Streifenmuster noch einmal.


OlettaSocks – hübsche Landhaussocken

Top-Down-Socken

Landhaussocken stricken - OlettaSocks - Titelbild

Die OlettaSocks passen nicht nur zum traditionellen Dirndl oder zu Damen-Lederhosen, sondern auch wunderbar zur Jeans.

Sie starten mit einem Mausezähnchenrand. Sobald das doppelte Bündchen beendet ist, kommt das Muster an die Reihe. Kleine doppelte Zöpfchen, eingerahmt von linken Maschen sowie einer Linie aus rechts verschränkten Maschen. Zusätzlich werden im oberen Bereich kleine Noppen gearbeitet.

Die Ferse bei den OlettaSocks ist eine Zunahmeferse, bei der die Zunahmen beidseitig jeweils einen dekorativen Spickel bilden. Im Bereich der Zunahmen wird das Muster über die Hacke fortgeführt. Durch die Spickel erhalten die Socken am Übergang von Schaft zum Fuß mehr Weite und eine optimale Passform. Unterhalb der Sohle werden die Zunahmen mittels verkürzter Reihen wieder reduziert.

Beendet werden die OlettaSocks mit einer Bandspitze.


PillaSocks – die Socken mit Borte aus tiefergestochenen Maschen

Top-Down-Socken

PillaSocks Titelbild

Erst einmal bestechen die PillaSocks durch die Borten mit tiefergestochenen Maschen. Doch sie haben noch andere Auffälligkeiten. Die Maschenaufnahme beginnt bei jeder Socke mit einem doppelten Daumenfaden in der Farbe, die auch Hauptfarbe der Borten ist.

Die Ferse ist eine Zunahmeferse mit seitlichen Zunahmen an beiden Seiten. Dabei entstehen Spickel, die dadurch auffallen, dass sie kraus rechts gestrickt werden.

Der Fuß wird komplett glatt rechts gestrickt. Erst bei der abgerundeten Bandspitze wird wieder eine besondere Technik angewendet.


QuinSocks – Toe Up Socken mit Zunahmeferse

Toe-Up-Socken

Die Fußrückseite und die Sohle

Die QuinSocks sind Toe Up Socken, in denen viele besondere Stricktechniken Anwendung finden.

Der Beginn der Spitze wird bei Toe Up Sockenstrickern oftmals als knifflig angesehen. Deshalb wird bei den QuinSocks eine Bumerangferse als Spitze gearbeitet. Dazu muss die Hälfte der Maschen zunächst provisorisch angeschlagen werden. Ist die „Ferse“ an der Spitze fertig, nimmt man die provisorischen aufgenommenen Maschen wieder hinzu und strickt in Runden weiter.

Die Sohle wird linksgestrickt und wird durch einen mittig laufenden Streifen aus rechten Maschen unterbrochen. Den Oberfuß ziert ein einfaches Rippenmuster.

Da die Freunde des Toe Up Sockenstrickens mehrfach anfragten, ob es die Zunahmeferse nicht auch für Socken gibt, die von der Spitze aus hoch zum Bündchen gestrickt werden, wurde dies bei den QuinSocks umgesetzt. Die Zunahmeferse toe up ist eine Besonderheit dieser Socken. 

Das Rippenmuster für das Bündchen wird auf der Beinrückseite am Schaft stufenweise begonnen und damit die Socken gut angezogen werden können, werden die Maschen in der letzten Runde elastisch mit Umschlag abgekettet.


RuniSocks – Socken mit hübscher Rüschenkante und aufgestickter Blumenranke

Top-Down-Socken

RuniSocks - Socken mit Rüschenkante - Sockenstricken macht so Spaß

Die RuniSocks sind viel zu schade, um sie unter Hosenbeinen zu verstecken. Mit der hübschen Rüschenkante, dem anschließenden Rollbündchen und der aufgestickten Blumenranke sind sie wahre Hingucker und passen ausgezeichnet zu einem luftigen Sommerkleid oder einer 7/8-Hose. Zusammen mit Sneaker-Schuhen perfekt.

Ansonsten sind die RuniSocks einfach und schnell gestrickt. Die Ferse ist eine Zunahmeferse mit seitlichen Spickeln, die dadurch auffallen, dass sie kraus rechts gestrickt werden. Zum krönenden Abschluss ziert eine abgerundete Bandspitze jede der verspielten, mädchenhaft wirkenden Socken.


SwenSocks – Männer-Toe Up Socken sogar bis Größe 48/49

Toe-Up-Socken

Sockenstricken für Männer - SwenSocks mit dekorativem Muster
Das seitliche Muster der SwenSocks

Als Toe Up Socken beginnen die SwenSocks an der Spitze. Mit einem Fadenring erfolgt die Maschenaufnahme für die Schleudersternspitze toe up. Sie bestechen durch ein sehr hübsches Muster am Oberfuß und Schaft. Dieses entsteht nur durch rechte und linke Masche.

Die Maschenzunahmen, die den Socken im Bereich der Ferse mehr Weite geben, starten unter dem Fußballen.Nach den Zunahmen bilden verkürzte Reihen eine Fersenrundung. Durch die anschließende Fersenwand werden die an der Sohle zugenommenen Maschen wieder reduziert. 

Zum Abschluss gibt es ein Bündchen aus drei rechten und einer linken Masche, die zum Schluss elastisch mit Umschlag abgekettet werden.


TildaSocks – Streifensocken mit hübschen Dekorstreifen

Top-Down-Socken

TildaSocks - Socken mit Dekorstreifen - in fünf verschiedenen Farben - Sockenstricken die Königsdisziplin

Mindestens zwei verschiedene Farben sind notwendig, um die wunderschönen TildaSocks – die Socken mit den hübschen Dekorstreifen zu stricken.

Die TildaSocks sind Streifensocken für die Dame. Sie werden mit mindestens zwei verschiedenen Farben vom Bündchen hin zur Spitze gestrickt. Ist der Kontrast der Farben groß, sehen die Dekorstreifen aus, als wären hier kleine Perlen eingearbeitet. Das ist aber nicht der Fall. Die vermeintlichen Perlchen entstehen tatsächlich einfach durch linke Maschen. Arbeitest du mit mehreren Farben kannst du super Ministränge oder auch Sockenwollreste verwenden. 

Neben den Streifen und den Dekorlinien gibt es bei den TildaSocks eine verstärkte Herzchenferse und die beliebte Schleudersternspitze.  


UnniSocks – Toe Up-Socken mit Rippenmuster und neuartiger DTD-Ferse

Toe-Up-Socken

Sockenstricken - die Unnisocks haben eine besondere Ferse, die DTD-Ferse

Die UnniSocks im Rippenmuster werden von der Spitze aus zum Bündchen gestrickt, beginnend mit einer Bandspitze . Auf der glatt rechten Sohle wiederholt sich das Rippenmuster in einem kleinen Streifen, der Vorbereitungen für die besondere DTD-Ferse ist. Diese Ferse wird aus der Mitte des Streifens herausgestrickt, während der glatt rechte Teil der Sohle im Fersenbereich schrittweise durch Rippen ersetzt wird.

Der Schaft der UnniSocks besteht zunächst ausschließlich aus Rippen, bis eine Jacquard-Bordüre, eingerahmt von estnischen Zöpfen, das Rippenmuster unterbricht. Das Rippenbündchen wird elastisch mit Umschlag abgekettet. Diese Socken eignen sich gleichermaßen für Frauen und Männer und sind in den Größen 36/37 bis 48/49 erhältlich. Es besteht auch die Möglichkeit, die UnniSocks statt mit Jacquard-Bordüre mit Streifen oder komplett uni mit Rippenmuster zu arbeiten.


VanjaSocks – die Socken, die mit nur zwei Nadeln gestrickt werden

Top-Down-Socken

VanjaSocks - Socken mit zwei Nadeln stricken

Die VanjaSocks sind ganz besondere Socken. Sie werden nämlich nicht mit einem Nadelspiel oder anderen Spielnadeln in der Runde gestrickt, sondern mit nur zwei Nadeln. Bei dieser Technik beginnt man am hinteren Bündchen mit der Hälfte der Maschen, die sonst für ein Sockenpaar in der gewünschten Größe angeschlagen wird. Zunächst strickt man einen Streifen, der die Beinrückseite bildet. Es folgt eine Ferse. Bei den VanjaSocks ist das eine Zunahmeferse. Anschließend geht es weiter mit der Fußsohle und der Sockenspitze, die eigentlich eine Bumerangspitze ist. Sobald die Spitze fertig ist, arbeitet man die Fußoberseite. Dabei werden die Randmaschen von der Sohle mit denen der Fußoberseite zusammengestrickt. Das geschieht beim Stricken der Beinvorderseite und ebenfalls des vorderen Bündchens.

Diese Stricktechnik ist sicherlich sinnvoll für Stricker, die das Rundenstricken nicht mögen. Doch was mich viel mehr gereizt hat, diese Socken zu entwerfen, waren die unterschiedlichen Strickmöglichkeiten auf Vorder- und Rückseite der Socken, wie bei den VanjaSocks. Querstreifen auf der Beinrückseite und der Sohle, Längsstreifen mit der Intarsientechnik auf dem Oberfuß und der Beinvorderseite. Beim Rundenstricken wäre das wirklich kompliziert gewesen.


WenckeSocks – die Socken mit Jacquardmuster und weiteren raffinierten Details

Top-Down-Socken

WenckeSocks im Beitrag Königsdisziplin
WenckeSocks in Jeans und Hellgrau

Die WenckeSocks bezaubern nicht nur durch ihr charmantes Jacquardmuster, sondern auch durch ihre Strapazierfähigkeit und raffinierten Details. Zwei kontrastreiche Sockengarne bilden die Basis für die WenckeSocks. Bei unseren Mustersocken haben wir Tweedgarne gewählt, die im Make Ma-Shop erhältlich sind, und den Socken ein leicht rustikales Aussehen verleihen. Das Muster mit nur sechs Maschen und sechs Reihen pro Rapport ist sehr einprägsam und macht das Stricken zu einem wahren Vergnügen. In der Anleitung geben wir Tipps zur Fadenhaltung und zeigen einen besonderen Trick, damit die Spannfäden nicht zu stramm im Inneren der Socke laufen.

Weitere Details sind ein langes Bündchen, das durch eine geniale Knickstelle gleichmäßig umgeschlagen werden kann. Die beliebte Herzchenferse, mit einem wabenartigen Muster verstärkt, macht diese Socken äußerst robust im Alltag. Die zusätzlichen Maschen der Ferse reduzieren sich über ein dekoratives Dreieck mit separatem Jacquardmuster auf der Sohle. Den Abschluss bildet die zauberhafte Sternchenspitze, die für die WenckeSocks wie geschaffen ist.

Das waren die Socks A – W. Du möchtest noch mehr Sockentechnik lernen, dann habe ich noch drei Sockenanleitungen für dich.

Barbara, Autorin

XenieSocks – Sneakersocken mit Streifen aus Garnresten

Toe-Up-Socken

XenieSocks Sockenstricken

Diese einzigartigen Sneakersocken, mit Namen XenieSocks, sind kürzer als herkömmliche Socken und schaffen einen ästhetisch ansprechenden Look, besonders wenn du legere oder sportliche Schuhe trägst. Sie haben nur ein kleines, dekoratives Bündchen über der Ferse, das aus den Schuhen interessant herausblitzt.

Doch das Bündchen ist der letzte Baustein dieses Sockenpaares. Es beginnt mit einer perfekt abgerundeten Bandspitze, bei der die seitlichen Bänder elegant an der Sockenspitze treffen. Dort, wo die Bänder zusammentreffen ist der eigentliche Beginn der Toe-Up-Socken. Nach der Spitze folgt ein durchdachtes Streifenmuster am Fuß, bei dem die Treppchenbildung beim Farbwechsel vermieden wird.

Für guten Tragekomfort sorgt die Sockenferse, eine Fleegle Heel, die eigentlich eine Zunahmenferse ist, die auf dem Kopf steht. Nach der Ferse folgt direkt das zweifarbige Bündchen mit einer speziellen Technik für eine klare Abgrenzung beim Farbwechsel.

Für alle, die über ein gut gefülltes Restekörbchen verfügen, sind die XenieSocks ideal. Denn sie werden aus drei oder mehr Garnresten gestrickt. Hier kannst du dich austoben und kreativ mit den Farben spielen. Das macht so viel Spaß und das Ergebnis ist wunderschön.

Socken mit Zickzackmuster und Rollrand

Top-Down-Socken

Geschenke stricken - Socken mit Rollrand

Dieses Sockenpaar besticht erst einmal durch das verwendete Garn, mit dem es ganz leicht gelingt, zwei identische Socken zu stricken. Weitere Höhepunkte sind der doppelte Rollrand zu Beginn der Socke und das schicke Zickzackmuster. Dieses entsteht einfach durch Umschläge und zusammengestrickte Maschen. (Für dieses Sockenpaar findest du die Anleitung nur als Online-Version.)


Utsubo-Socken – Japanische Sneakersocken mit dem besonderen Bündchen

Toe-Up-Socken

Utsubo-Socks

In Japan sind die Utsubo-Socken sehr beliebt. Die Japanerin Chiharu Nagase hat sie entworfen. Ihre Anleitung gab es leider nur auf Japanisch. Deshalb habe ich sie gefragt, ob ich die Anleitung zu ihren Socken auf Deutsch aufschreiben dürfe. Frau Chiharu war sofort einverstanden. Gesagt, getan – die kostenlose Anleitung gibt es nun auf sockshype. Zusätzlich gibt es auch eine kostenlose Kurzanleitung zum Ausdrucken.

Frau Chiharu beginnt ihre Utsubo-Socken mit einer Toe-Up-Bändchenspitze. Auch die Ferse orientiert sich an einer Top-Down-Ferse, nämlich der Herzchenferse. Das Herzchen wird krausrechts, die Fersenwand verstärkt gearbeitet. Das Besondere an den Sneakersocken sind die beiden krausrechten Laschen an der Ferse und auf dem Vorderfuß, die beide mit einem I-Cord locker abgekettet werden. Flach hingelegt – mit einer Perle oder einem Knopf verziert – erkennst du so das Maul eines Fisches, einer Muräne (jap. Utsubo). So ist das Sockenpaar zu seinem Namen gekommen.

Aufgrund ihrer besonderen Ferse, den beiden Laschen sowie dem I-Cord-Abschluss haben die Utsobosocken eine gute Passform. 

Die deutsche Anleitung auf sockshype ist die Grundanleitung zu den Utsubo-Socken. Mit einem Sockenmuster können so ganz individuelle Socken gestrickt werden.

Utsubo-Socken mit Alternativen
Die Utsubo-Socken mit allen Alternativen Als Hauptgarn habe ich für dieses Utsubo-Sockenpaar ein 100-g-Knäuel Schachenmayr Regia Premium Bamboo in der Farbe Denim Blue ausgewählt. Neben einem Wollanteil von 45 % besteht das Garn mit 30 % aus einer Bambusviskose und zu 25 % aus Polyamid. Als Kontrastgarn für die I-Cord-Abschlüsse und die Streifen nutzte ich zusätzlich ein 25-g-Knäuel Baby Smiles My first Regia. Das dekorative Rautenmuster sowie die Garne findest du auch bei meiner Anleitung zu den Socks der Magie (https://makema.de/strickanleitung-socks-der-magie).

Socken aus Wollresten

Top-Down-Socken

Viele Sockenstricker sind froh, wenn sie aus den vielen Sockenwollresten noch einmal ein neues Paar stricken können. Drei verschiedene Garnreste werden bei diesem Sockenpaar verarbeitet. Dabei wird im Streifenmuster das Bündchenmuster aus drei rechten und einer linken Masche fortgeführt. Wie die kleinen Blocks aus linken Maschen gearbeitet werden, erfährst du aus der Strickschrift in der Anleitung.

Noch immer wissensdurstig? Dann zeige ich dir, wie du Socken mit verstärkter Ferse stricken kannst.

Barbara, Autorin

Socken mit verstärkter Ferse stricken

socks hype

Selbst gestrickte Socken sind in der Regel recht robust. Doch wenn die Schuhe ein bisschen locker sitzen, reiben bei jedem Schritt Ferse und Schuh gegeneinander. Dadurch verschleißt die Sockenferse erheblich und recht schnell entsteht ein Loch. Dem Verschleiß kann aber auch schon beim Stricken entgegengewirkt werden, indem eine verstärkte Ferse gearbeitet wird. Es gibt zwei Versionen. Wie sie gestrickt werden erfährst du im sockshype-Beitrag.


Na, habe ich zuviel versprochen? Was das Erlernen neuer Techniken anbelangt, ist Sockenstricken die Königsdisziplin.

Barbara, hat alle Socken von A-U entworfen

Nach den Sockendesigns A – X wird es auf jeden Fall mit Y weitergehen. Demnächst könnt ihr euch schon auf …. Nein! Noch wird nicht verraten, wie die Socken heißen werden und welche Stricktechniken euch bei diesem Sockenpaar erwarten. Lasst euch überraschen. Es wird interessant.

Barbara

Kommt aus Köln. Tüftelt täglich an neuen Ideen & Anleitungen. Besucht gerne Handarbeitsmessen und knüpft immer zufällig neue Kontakte. Sie ist die erfahrenste Strickerin unter den Autoren. Alle Artikel von Barbara ansehen.

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